Forderungsinkasso

Rechtsanwalt Falk Weber aus Potsdam unterstützt Sie bei der Durchsetzung Ihrer Zahlungsansprüche. Dies umfasst die zeitnahe Erledigung der Forderungseinziehung (Forderungsinkasso) - beispielsweise die außergerichtliche Zahlungsaufforderung, das gerichtliche Mahnverfahren, ein etwaiges Klageverfahren, die Zwangsvollstreckung und die Forderungsanmeldung im Insolvenzverfahren. Mit meiner Hilfe können Sie Probleme mit säumigen Schuldnern vermeiden. Nachfolgend erhalten Sie Tipps, Hinweise und Ratschläge für Ihr Forderungsmanagement.


Forderungsmanagement (Tipps, Ratschläge und Hinweise zur Vermeidung von Problemen)

Allgemeine Hinweise 

  

Bei einer zu erwartenden Rechnungssumme von mehr als 2.500 € oder bei Dauerschuldverhältnissen ist eine Prüfung der Bonität durchzuführen (Creditreform, Handelsregisterakte mit Abschriften über Jahresabschluss, www.ebundesanzeiger.de, Insolvenzgericht, Bankauskunft über die eigene Hausbank, Eintrag im Schuldnerverzeichnis). Bei Mietverträgen ist die Zahlung einer Mietsicherheit (Kaution) durch den Schuldner vor Übergabe der Mietsache zwingend erforderlich.

Bestimmung der Leistungszeit

Die Leistungszeit sollte bei Benutzung von allgemeinen Geschäftsbedingungen in diesen geregelt sein. Sofern diese keine Verwendung finden, dann sollte die Zahlungszeit auf der Auftragsbestätigung benannt werden.

Mahnungen

Die erste Mahnung sollte diejenigen Fälle abdecken, in denen der Schuldner die Zahlung schlichtweg vergessen hat.

Ist anschließend kein Zahlungseingang festzustellen, so ist fast immer der Grund, dass eine Zahlungsunfähigkeit oder eine Zahlungsunwilligkeit vorliegt. In dieser Situation wird der Schuldner erst auf die letzte Mahnung reagieren, die gerichtliche oder sonstige Maßnahmen ankündigt. Die vorherigen Mahnungen sind aus seiner Sicht nur die Bestätigung, dass der Gläubiger einstweilen keine weiteren –insbesondere kostenauslösende- Maßnahmen ergreifen will.

Bereits aus diesem Grund sollte aus hiesiger Sicht auf keinen Fall mehr als zwei Mahnungen versendet werden.

Eine dritte Mahnung kann gegebenenfalls extern durch einen Anwalt erfolgen oder sich von den vorangegangenen Mahnungen abheben – etwa eine telefonische Kontaktaufnahme oder ein persönliches unangekündigtes Erscheinen beim Schuldner.

Zeitfaktor

Insbesondere gegenüber gewerblichen Schuldnern ist von vielen Mahnungen. abzusehen. Bei diesen muss praktisch immer bei fehlender Zahlung auf eine Zahlungsunfähigkeit oder Zahlungsunwilligkeit geschlossen werden.

Die von den jeweiligen Schuldner dabei genannten Gründe lauten dabei in der Regel: Liquiditätsenge, Liquiditätsschwäche, Zahlungsstockung, natürlich vorübergehend, angespannte Lage, eigener Zahlungsausfall ect. Auch wenn der Schuldner lediglich von Zahlungsstockung spricht, ist nicht absehbar, wann seine Zahlungsfähigkeit wieder eintritt.

Wenn der Gläubiger jetzt Wochen oder Monate abwartet, erhöht er damit das Risiko, seine Zahlungsansprüche nicht mehr durchzusetzen. Er wird den Wettlauf der Gläubiger bezüglich der Realisierung Ihrer Forderung bereits jetzt verloren haben. Dies folgt bereits daraus, dass der Schuldner nur die unbequemen Gläubiger von den noch zur Verfügung stehenden Zahlungsmitteln befriedigen wird. Im Ergebnis erhält zunächst derjenige sein Geld, der seine Ansprüche tituliert oder bereits vollstreckt.

Empfehlung zum Forderungseinzug

1. Es sollte zunächst eine höfliche schriftliche Mahnung aber unmittelbar nach dem Eintritt des Verzuges erfolgen und ein Zahlungsziel benennen.

2. Die zweite Mahnung sollte ca. 14 Tage nach der ersten Mahnung erfolgen. Sie sollte einen letzten Zahlungstermin unter Nennung des Datums (ca. 10 Tage) beinhalten und darauf hinweisen, dass Verzugszinsen geltend gemacht werden und schließlich Maßnahmen nach Ablauf der Zahlungsfrist ankündigen. Diese sollten dabei auch konkret benannt werden. Dies wäre einerseits die Abgabe an einen Rechtsanwalt oder andererseits gerichtliche Maßnahmen. Wichtig ist hierbei, dass diese Maßnahmen dann auch sofort ergriffen werden müssen.

Stundungsgesuche

Bei dem Vorgehen mittels Rechtsanwalt oder das Ergreifen gerichtlicher Maßnahmen wird selbstverständlich die Geschäftsbeziehung mit dem Schuldner erheblich belastet. Sofern dieser noch ein Interesse an einer Geschäftsbeziehung mit Ihnen hat, wird er ihre Mahnungen nicht stillschweigend hinnehmen, sondern sich schriftlich oder telefonisch beim Gläubiger melden, seine Lage erklären und um Stundung bitten, soweit er nicht zahlen kann. Telefonischer Kontakt sollte vom Gläubiger genutzt werden, um sich Informationen zu beschaffen. Es ist daher nötig, die Adressdaten zu aktualisieren, eine Selbstauskunft des Schuldners über dessen Vermögenslage einzuholen. Vor Abschluss einer Stundungsvereinbarung  ist nach Sicherheiten zu fragen und um einen Abschlag als Vertrauensbeweis zu bitten. Sofern der Schuldner eine GmbH ist, sollte vor Abschluss einer Stundungsvereinbarung der Geschäftsführer eine persönliche Bürgschaft gegenüber dem Gläubiger übernehmen.

Insolvenzgefahr

Bei Vorliegen der Gefahr einer Insolvenz sollte abgewogen werden, ob das titulieren von Forderungen überhaupt noch sinnvoll ist. Dies im Hinblick darauf, dass dadurch weitere Kosten entstehen, die beim Schuldner eventuell nicht mehr beigetrieben werden können.

Anzeichen hierfür sind beispielsweise der Wechsel in der Geschäftsführung des Schuldnerunternehmens, Erschwerter Zugang zur Geschäftsführung, Verlegung des Geschäftssitzes, der Wechsel der Bankverbindung, der Wechsel der Zahlungsart, Entlassungen im Schuldnerbetrieb, hohe Lagerbestände, Schließung von Betriebsteilen, schlechter Zustand der Maschinen und Fahrzeuge, Pfändungen.

 

Gern unterstütze ich Sie bei der Durchsetzung Ihrer Zahlungsansprüche. Dies umfasst die zeitnahe Erledigung der Forderungseinziehung - beispielsweise die außergerichtliche Zahlungsaufforderung, das gerichtliche Mahnverfahren, ein etwaiges Klageverfahren, die Zwangsvollstreckung und die Forderungsanmeldung im Insolvenzverfahren. Sollte Sie hierzu oder weitere Fragen haben, stehe ich Ihnen selbstverständlich jederzeit sehr gern zur Verfügung.

 

 

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